Kommunikationskanäle für Unternehmen: Die braucht ihr wirklich

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Ohne zielführende Unternehmenskommunikation kein Business-Erfolg. Die Frage lautet also nicht, ob ihr Unternehmenskommunikation braucht oder nicht, sondern wie ihr die einzelnen Kommunikationskanäle gewinnbringend einsetzen könnt. Welche Channels sollten Firmen für ihre externe und interne Kommunikation unbedingt nutzen? In diesem Beitrag bekommt ihr die Antwort.

Welche Kommunikationskanäle braucht ein Unternehmen?

Wenn ihr euch fragt, ob Unternehmenskommunikation wichtig ist oder nicht, hört ihr uns nun leise weinen. Denn die Antwort lautet natürlich: JA! Ohne zielführende Unternehmenskommunikation kein Business-Erfolg. Die Frage lautet also nicht, ob ihr Unternehmenskommunikation braucht oder nicht, sondern wie ihr die einzelnen Kommunikationskanäle für euer Unternehmen gewinnbringend einsetzen könnt. Welche Channels sollten Firmen für ihre externe und interne Kommunikation unbedingt nutzen? In diesem Beitrag bekommt ihr die Antwort. Denn auch wenn die gewählten Kanäle stark von der Art des Business abhängen – es gibt einige Kommunikationswege, die wirklich jedes Unternehmen wahrnehmen sollte.

Intern vor Extern – die goldene Regel erfolgreicher Kommunikation 

Bevor wir einen kleinen Deep-Dive in die verschiedenen Kommunikationskanäle für euer Unternehmen wagen, teilen wir einen Grundsatz. Der ist insbesondere bei größeren Unternehmensentscheidungen wie Rebrandings oder Neustrukturierungen gefragt, aber auch für das Teilen wichtiger Unternehmensneuigkeiten relevant. Die Kommunikation wichtiger Business-News sollte immer intern vor extern erfolgen. Meint also: Informiert eure Teams über Unternehmensnews, bevor sie mit der Öffentlichkeit geteilt werden.  

Und das aus gutem Grund: Erfahren eure Mitarbeitenden von wichtigen Unternehmensneuigkeiten zeitgleich mit dem Rest der Welt, fühlen sie sich häufig (zurecht) übergangen. Das schmälert nicht nur die Identifikation eurer Teams mit dem Unternehmen, sondern nagt auch an ihrem Vertrauen in euch. Bei anstehenden „Big News“ gilt also: Holt eure Mitarbeitenden frühzeitig „ins Boot”, informiert sie vor der Öffentlichkeit über anstehende Änderungen und teilt Hintergrundwissen mit ihnen. Das vermeidet Ungereimtheiten und sorgt für ein positives Team-Gefühl.  

Interne Kommunikationskanäle – talk to your people!

Egal wie groß oder klein ein Unternehmen ist: Firmenverantwortliche (zum Beispiel in der HR-Abteilung) stehen mit Mitarbeitenden bestenfalls in ständigem Kontakt. Der interne Austausch kann dabei über verschiedene Channels erfolgen und bietet Unternehmen die Möglichkeit, Neuigkeiten zu teilen, Feedback einzuholen und Mitteilungen an den Mann – oder die Frau – zu bringen. Für ein gutes Betriebsklima ist eine regelmäßig stattfindende interne Kommunikation also unerlässlich. Dafür eignen sich einige Tools besonders gut.

Die Nutzung der richtigen Kommunikationskanäle stärkt euer Business

Social Intranet als wichtiger interner Kommunikationskanal fürs Unternehmen

Wie der Name erahnen lässt, handelt es sich bei einem Social Intranet um eine Art firmeneigenes soziales Netzwerk, auf das lediglich Mitarbeitende Zugriff haben. Anders als bei klassischen Intranet-Plattformen, die vor allem dem Teilen von Informationen und der Top-down-Kommunikation dienen, steht beim Social Intranet der business-interne Austausch im Vordergrund. Im Aufbau ähnelt es meist den gängigen sozialen Netzwerken. So schaffen sie eine vertraute Benutzeroberfläche für Mitarbeitende. Im Social Intranet können alle Mitarbeitenden – unabhängig von ihrer Position im Unternehmen – Inhalte erstellen und mit geteiltem Content interagieren. Wie in Social Media auch, funktioniert das meist über Kommentar-, Like- und Share-Funktionen.  

Unternehmen können diese Kommunikationsplattform nutzen, um Informationen direkt und unkompliziert zu teilen und innerhalb der Firma zu streuen. Positiver Nebeneffekt: Auch die Kommunikation der Mitarbeitenden untereinander wird durch das Social Intranet verbessert. Projekte, Anliegen und Co. lassen sich dort nämlich leicht über die Direct-Message-Funktion besprechen. Auch das Anlegen projektbezogener Workspaces und Gruppen ist häufig möglich. Gängige Anbieter für diese Art der Intranet-Lösung sind zum Beispiel Haiilo oder Bitrix24.*

Newsletter für Mitarbeitende

Schon gewusst? Viele interne Unternehmensnewsletter erreichen eine Öffnungsrate von über 70 Prozent! Das ist richtig viel! Die so an Mitarbeitende versendeten Nachrichten im Mail-Format sind also der perfekte Weg, um eure Teams zum Beispiel über Neuigkeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten oder anstehende Team-Events zu informieren. Das stärkt nicht nur die Mitarbeiterbindung und schafft Transparenz, sondern macht eure Teams auch automatisch zu einem essenziellen Bestandteil eurer täglichen Unternehmenskommunikation.

Anders als das soziale Intranet bieten Mitarbeitenden-Newsletter euch die Möglichkeit, umfangreichere Nachrichten zu schicken und Details zu bestimmten Themen zu teilen, die den Rahmen eines im sozialen Intranet abgesetzten Postings sprengen würden. Außerdem bündelt ein solcher Newsletter die wichtigsten Infos kompakt – auch für Team-Mitglieder, die weniger aktiv im Social Intranet sind. Achtet beim Versand unbedingt darauf, ob alle Mitarbeitenden erreicht werden. Gibt es etwa einen Teil der Belegschaft, der keinen PC-Zugang hat, bietet sich auch eine gedruckte Version an.

Seid ihr auf der Suche nach weiteren Tools, Tipps und Kniffen für erfolgreiche interne Kommunikation? Dann hilft unser Buch “Das zahlt sich aus – Mitarbeiter­bindung jenseits des Gehalts­zettels” vielleicht weiter.  

Externe Kommunikationskanäle für Unternehmen – so bringt ihr eure Brand Message nach außen

Na klar: Die Unternehmenskommunikation sollte natürlich nicht an der Firmentür enden. Wer möchte, dass seine Produkte oder Services Erfolg haben, braucht eine durchdachte externe Kommunikationsstrategie. Auch wenn die dafür genutzten Kanäle stark vom Angebot und den einzelnen Zielgruppen abhängen, gibt es einige Instrumente, auf die moderne Unternehmen nicht verzichten sollten.  

Auch die Art und Weise, in der ihr mit Kund:innen und Team-Mitgliedern kommuniziert, solltet ihr strategisch und im Rahmen einer zu eurem Unternehmen passenden Tonality festlegen. Worauf es dabei ankommt, lest ihr in unserem Blogartikel zum Thema Tone of Voice.

E-Mail-Marketing: Newsletter und Kampagnen

Egal ob Newsletter, Kampagne oder persönlicher Austausch: Die gute alte E-Mail spielt sowohl in der internen als auch in der externen Kommunikation eine wichtige Rolle. Direkt, personalisiert und unkompliziert erreicht sie die jeweilige Zielgruppe zuverlässig.  
 
Neuigkeiten, Angebote und spezielle Deals teilt ihr im Newsletter-Format blitzschnell mit euren Kund:innen. Mit zielgerichteten E-Mail-Kampagnen motivieren Firmen (potenzielle) Kund:innen zum Kauf und halten sie mit dem Newsletter über Unternehmensentwicklungen informiert. Einfach zu lesende Inhalte kommen dabei besonders gut an. So vermeidet ihr, dass eure Mails als Spam abgetan werden oder direkt im Papierkorb-Ordner landen.

Social Media

LinkedIn, Facebook, Instagram und Co. sind für die meisten Unternehmen als Kommunikationskanal der externen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Und das aus gutem Grund: Die sozialen Medien sind nicht nur Marketinginstrument und Kontaktpunkt für Kund:innen, sondern dienen auch den eigenen Mitarbeiter:innen als Informations- und Identifikationsinstrument.  
 
Mit regelmäßigen Social Media Postings bleibt ihr für User:innen präsent, könnt bestenfalls Leads generieren und Content zielgerichtet bewerben. Auch in Sachen Schnelligkeit ist Social Media der Kommunikationskanal der Wahl: Durch die Veröffentlichung relevanter Postings erreichen Firmen eine große Anzahl (potenzieller) Kunden in kurzer Zeit. Hier haben auch „Behind-the-Scenes-Inhalte“ Platz, die Unternehmen für die Endkonsumenten nahbarer gestalten. Keine Überraschung: Ein gut geführter Social-Media-Kanal nimmt Zeit in Anspruch und erfordert neben guter Vorbereitung und regelmäßiger Interaktion mit den User:innen auch passende Inhalte. Denn nur wer regelmäßig relevanten Content über die passenden Kommunikationskanäle teilt, bleibt in den sozialen Netzwerken sichtbar. Das gilt sowohl für produkt- und servicebezogene Postings, als auch für Corporate-Inhalte, die Unternehmen zum Beispiel über LinkedIn teilen.

Corporate Blog

Für uns keine Frage: Ein Corporate Blog ist ein Muss! Dort geteilte Inhalte verleihen einer Marke Persönlichkeit, stoßen Dialoge an und festigen den Expertenstatus. Die richtigen Link- und Keywordplatzierungen verschaffen außerdem einen Vorteil in Sachen SEO. Der Unternehmensblog ist meist auf der Website des Unternehmens zu finden und bietet eine Auswahl produkt- oder servicerelevanter Beiträge. Hier könnt ihr umfangreiche Zusatzinformationen rund um euer Angebot teilen, Tipps geben und markenrelevante Stories erzählen.  
 
Wie auch für die Social-Media-Kommunikation gilt für einen erfolgreichen Unternehmensblog: Auf Regelmäßigkeit und Aktualität kommt es an. Denn zugegeben: Ein gut aufgesetzter Business-Blog mit wertvollen Inhalten kostet Zeit und Aufwand. Bestenfalls plant ihr bevorstehende Themen in einem Redaktionsplan vor, verfasst und veröffentlich regelmäßig Beiträge. Wenn ihr euch einen Blog für euer Unternehmen wünscht, aber keine Kapazitäten für die Umsetzung habt, ist das kein Grund zur Panik. Denn dieser Task lässt sich leicht Outsourcen. Wenn ihr Expert:innen an euren Unternehmensblog lasst, steigert ihr damit außerdem die Erfolgschancen. Wir helfen euch gerne weiter: hallo@forschundwild.com.  

Ihr steckt viel Zeit in euren Unternehmensblog, aber die Beiträge erzielen einfach keine Klicks? Wie ihr euren Blogbeiträgen Sichtbarkeit verschafft, lest ihr in unserem Beitrag zum Thema SEO für Blogartikel.  
 
*Bei den Unternehmen handelt es sich um Beispielnennungen. 

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